{"id":14,"date":"2022-11-04T21:11:09","date_gmt":"2022-11-04T20:11:09","guid":{"rendered":"http:\/\/amms-bbs.de\/?page_id=14"},"modified":"2023-12-14T16:15:54","modified_gmt":"2023-12-14T15:15:54","slug":"was-ist-amms","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/amms-bbs.de\/index.php\/was-ist-amms\/","title":{"rendered":"Was ist AMMS"},"content":{"rendered":"\n<p>AMMS steht f\u00fcr Amiga Multiuser Mailbox System. Eine Mailbox, wie Bulletin Board Systeme (BBS) im deutschsprachigen Raum genannt werden, ist ein i.d.R. privat betriebenes Rechnersystem, welches man per Datenfern\u00fcbertragung zum Datentausch, aber auch zur allgemeinen Kommunikation nutzt. In den sp\u00e4ten 80er und 90er Jahren war dies sehr beliebt und kann als Vorl\u00e4ufer des Internet angesehen werden. Auch der Amiga Computer spielte hier nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe Rolle \u2013 nicht nur als anrufender Teilnehmer, sondern auch als Host f\u00fcr die BBS.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein in Deutschland sehr beliebtes Mailbox-System war AMMS, welches nicht, wie bei anderen Systemen \u00fcblich das Programm mehrfach in den Speicher des Host-Computers lud, sondern lediglich ein Hauptprogramm startete. Die einzelnen ben\u00f6tigten Ports (i.d.R. waren diese mit seriellen Schnittstellen und daran angeschlossenen Modems verkn\u00fcpft) konnten nach belieben gestartet und beendet werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"funktionen_aufbau_von_amms\">Funktionen &amp; Aufbau von AMMS<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>AMMS Statusdisplay<\/strong>&nbsp;Zeigt die Port-\u00dcbersicht von AMMS auf dem Host-Computer.<\/p>\n\n\n\n<p>AMMS ist in seiner Struktur dem AmigaOS und modernen Computersystemen \u00e4hnlich. Es basiert auf Libraries, die nahezu alle Funktionen integrieren. Das Hauptprogramm &#8222;MB&#8220; l\u00e4dt beim Start alle dauerhaft im Speicher stehenden Daten und bietet eine Oberfl\u00e4che, \u00fcber die alle Ports kontrolliert werden k\u00f6nnen. Die Ports fungieren als Schnittstellen zwischen dem Benutzer und dem System. Jeder Benutzer verf\u00fcgt \u00fcber einen eigenen Ordner, in dem pers\u00f6nliche Daten gespeichert werden. Neue Benutzer stellen \u00fcber einen Befehl einen Antrag zur Aufnahme in die Community und erhalten einen sofortigen Zugang zur Mailbox, allerdings mit stark eingeschr\u00e4nkten Nutzungsrechten. Erst nach einer (meist redaktionellen) \u00dcberpr\u00fcfung des Benutzers werden weitergehende Zugriffsrechte gew\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<p>AMMS verf\u00fcgt grunds\u00e4tzlich \u00fcber eine interaktive Befehlsoberfl\u00e4che \u00e4hnlich einer Shell, es ist jedoch m\u00f6glich und \u00fcblich, ein men\u00fcorientiertes System zu erstellen. Men\u00fcs mit Hotkeys und anderen Features sind dabei problemlos integrierbar. Alle Verwaltungsaufgaben k\u00f6nnen auch remote durchgef\u00fchrt werden. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glicht AMMS eine port\u00fcbergreifende Kommunikation, bei der ein Benutzer mit administrativen Zugriffsrechten einem anderen Benutzer z.B. zuschauen oder auch Eingaben f\u00fcr ihn t\u00e4tigen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>AMMS enth\u00e4lt neben verschiedenen Chatsystemen auch modular erweiterbare Nachrichten-Bretter (vergleichbar mit heutigen Foren), Filebretter f\u00fcr den Up- und Download von Dateien, ein Postfach f\u00fcr jeden Benutzer (f\u00fcr Privatnachrichten und E-Mails) sowie Kurznachrichtensysteme (\u00e4hnlich SMS oder Messenger). \u00d6ffentliche Nachrichten-Bretter wurden fr\u00fcher regelm\u00e4\u00dfig in einer Art Ringnetz zwischen den Mailboxen ausgetauscht, was eine Kommunikation \u00fcber die Grenzen einzelner Mailboxen hinweg erm\u00f6glichte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"systemanforderungen\">Systemanforderungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Hauptprogramm von AMMS belegt ca. 800kByte (bei 200 Usern und 400 Protokolleintr\u00e4gen). Die Ports belegen ca. 300kByte. Eine kleine Mailbox mit einem (Modem-) Port und einer lokalen Console l\u00e4uft bereits auf einem Amiga mit 68000-Prozessor und 2MB RAM. Eine 20-Port-Box (1000 User, 2000 Protokolleintr\u00e4ge) l\u00e4uft bereits ab 8MB Fastram.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AMMS (Amiga Multiuser Mailbox System)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>ist ein Multiuser-Mailbox-System, worin<br>gleichzeitg mehrere User arbeiten koennen. Dabei wird nicht, wie bei anderen<br>Systemen ueblich, das Programm mehrfach in den Hauptspeicher eingeladen,<br>sondern ein Serverprogramm (MBSERVER) wird am Anfang gestartet. Die einzelnen<br>Ports werden ueber den Befehl PORT hochgefahren. Dabei koennen die Ports in<br>beliebiger Reihenfolge hoch- bzw. runtergefahren werden.<br>Ports koennen Consolen, serielle, Arexx-, Link- oder andere Schnittstellen<br>sein. Momentan existeren nur Ports fuer Batch-Ports, xemlib-Consolen<br>(z.B. VT102) und serielle Schnittstellen, die in fast beliebiger Anzahl<br>gestartet werden koennen. Die Anzahl ist momentan auf 30 Ports begrenzt,<br>eine Erhoehung kann bei Bedarf eingebaut werden.<br>Das Programm MBSTAT liefert einen Screen, der alle Ports anzeigt und womit<br>der Sysop Usern zuschauen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grundsaetzliche Daten ueber das AMMS :<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>SPEICHERVERBRAUCH Das Serverprogramm belegt mit den residenten Befehlen und Sysop-Monitor<br>ca. 850 KByte (bei 200 Usern und 400 Protokolleintraegen), wobei sich<br>dieser Speicherbedarf mit der maximalen Useranzahl, der Protokollgroesse<br>und der Anzahl der residenten Befehle veraendern kann.<br>Die Ports belegen ca. 200 KByte, wobei Consolen ca. 50 KByte mehr belegen.<br>Die ausfuehrbaren Befehle (mbcom:) sollten aus Geschwindigkeitsgruenden<br>in einer RAM-Disk stehen und verbrauchen dann zusaetzlich ca. 420 KByte.<br>Eine kleine Mailbox mit einem Port und einer Consolen sollte daher nicht<br>auf einem Rechner mit weniger als 2.0 MByte laufen.<br>Der Speicheraufwand ist bei einer hoeheren Portanzahl vergleichweise<br>gering, weil AMMS nicht mehrfach das Hauptprogramm in den Speicher laedt.<br>Eine 20-Port-Box (1000 User\/ 2000 Protokolleintraege) laeuft schon ab<br>8 MByte Fastram.<\/li>\n\n\n\n<li>LIBRARIES Das AMMS basiert auf Libraries, die fast alle Funktionen enthalten.<br>Diese Libraries koordinieren alle Multiuser-Funktionen und stellen ueber<br>500 Funktionen zur Verfuegung. Diese Libraries haben die Endung .mblib<br>und stehen im Verzeichnis amms\/libs.<\/li>\n\n\n\n<li>MBSERVER Das Serverprogramm MBSERVER laedt beim Start alle staendig im Speicher<br>stehenden Daten bzw. alle residenten Befehle nach. Es ist das eigentliche<br>Hauptprogramm, welches alle Ports kontrolliert.<\/li>\n\n\n\n<li>MBSTAT Dieses Programm dient als Oberflaeche fuer den Sysop und zeigt alle<br>Aktivitaeten auf den Ports an. Es bietet die Moeglichkeit, den Usern<br>zuzuschauen (VT100 ueber xem-Libs) und bei ihnen einzugreifen.<\/li>\n\n\n\n<li>PORT Das Programm PORT erlaubt das Starten von beliebigen Ports. Diese Ports<br>sind die eigentlichen Schnittstellen zwischen User und System.<br>Sie koennen einzeln hoch- bzw. runtergefahren werden. Ebenso koennen ihre<br>Settings mit Hilfe des Befehls EDIT PORT modifiziert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>KILLPORT Das Programm KILLPORT erlaubt das runterfahren von gestarteten Ports.<\/li>\n\n\n\n<li>BEFEHLSVERARBEITUNG ALLGEMEIN Alle Befehle, die der Benutzer in der Befehlsebene oder in Batchdateien<br>nutzen kann, sind nicht fest im Programm implementiert, sondern werden von<br>Disk nachgeladen. Damit ergibt sich eine Modularisierung, die ein Erweitern<br>des Systems schnell und einfach ermoeglicht.<br>Es gibt zwei Arten von Befehlen, die ausfuehrbaren Befehle (mbcom:, mbres:)<br>und die Batchbefehle (mbbatch:com\/).<br>Um die Geschwindigkeit des Systems zu erhoehen, sind einige ausfuehrbare<br>Befehle (mbres:) resident. Sie werden beim Starten des Systems nachgeladen<br>und stehen staendig im Speicher. Ausfuehrbare Befehle sind in Assembler geschrieben und benutzen ausschliess-<br>lich die Funktionen der AMMS-Libraries. Zusaetzlich koennen Programme, die<br>in einer Hochsprache geschrieben sind, aufgerufen werden. Diese koennen<br>allerdings nur ueber eine Interface-Routine alle Library-Funktionen des AMMS<br>benutzen, weil die Library-Funktionen fuer Assemblerprogramme ausgelegt sind. Batchbefehle sind ASCII-Files, worin alle Befehle des Systems aufgerufen<br>werden keonnen, damit stellt das AMMS einen Interpreter zur Verfuegung.<br>In Batchbefehlen koennen Variablen deklariert und Labels definiert werden,<br>Sprungbefehle und Abfragen ermoeglichen einen Ablauf von allen Algorithmen.<\/li>\n\n\n\n<li>MBCOM: In diesem Verzeichnis stehen alle ausfuehrbaren nicht residenten Befehle,<br>die unter AMMS ausgefuehrt werden koennen. Sie werden beim Aufruf von<br>AMMS nachgeladen und ausgefuehrt.<br>In den Unterverzeichnissen DEUTSCH\/ und ENGLISH\/ stehen die Befehltextfiles,<br>worin alle Texte der Befehle definiert sind. Eine Aenderung dieser Texte<br>sind ueber die ASCII-Texte MBTEXT:DEUTSCH\/COM\/\u2026 bzw. MBTEXT:ENGLISH\/COM\/\u2026<br>moeglich. Da die Befehlstexte kein ASCII sind, muss der Konverter CVT bzw.<br>CVTALL die ASCII-Texte in Befehlstexte konvertieren.<\/li>\n\n\n\n<li>MBRES: In diesem Verzeichnis stehen alle ausfuehrbaren residenten Befehle, die<br>beim Start des Systems nachgeladen werden. Fuer Aenderung der Befehlstexte<br>siehe MBCOM:, bloss statt MBCOM: steht dann MBRES: in den Pfadnamen.<\/li>\n\n\n\n<li>MBBATCH: In diesem Verzeichnis stehen alle Dos und AMMS-Skripte, die unter AMMS<br>ausgefuehrt werden koennen.<\/li>\n\n\n\n<li>MBBATCH:COM\/ In diesem Verzeichnis stehen alle AMMS-Befehle, die ein Skript sind.<br>Solche Befehle enthalten AMMS-Befehle und koennen ohne grosse Kenntnis<br>selber programmiert werden.<br>Da auch diese Befehle Texte beinhalten, existieren die Unterverzeichnisse<br>MBBATCH:COM\/DEUTSCH\/ und MBBATCH:COM\/ENGLISH\/, worin alle sprachspezifischen<br>Daten gespeichert sind. Diese Dateien haben die Endung .BAT, wenn sie<br>selber eine Skript-Datei sind, und eine Endung .TXT, wenn es sich um<br>einen ASCII-Text handelt, der so angezeigt wird.<\/li>\n\n\n\n<li>MBBATCH:LOGIN Beim Einloggen in einem Port wird die Batchdatei MBBATCH:LOGIN, die fuer<br>die Einlog-Sequenz sorgt, unter dem User LOGIN gestartet. Diese Datei ist<br>beliebig aenderbar und muss den Befehl LOGIN enthalten, ueber den sich die<br>User einloggen. Endet die Datei unter dem User LOGIN, so legt der Port<br>automatisch auf.<\/li>\n\n\n\n<li>MBUDIR: Alle User besitzen ein User-Directory (MBUDIR:\/), worin persoenliche<br>Daten gespeichert werden. Unter anderem steht dort die Batchdatei LOGIN, wo<br>sich der User seine eigene Einlog-Sequenz definieren kann. Diese Datei wird<br>aus der Einlog-Batchdatei MBBATCH:LOGIN mit Hilfe des Befehl EXECUTE BATCH<br>gestartet. In dieser Datei steht nun der Aufruf zum Menu oder andere Befehle,<br>die beim Einloggen userspezifisch ausgefuehrt werden sollen.<\/li>\n\n\n\n<li>APPLICATION Neue User stellen ueber den Befehl APPLICATION einen Antrag. Dieser Antrag<br>fuehrt zum sofortigen Eintrag des Users im System. Dabei erhaelt der neue<br>User fast alle Zugriffe und Einstellungen des Systemusers NEWUSER.<br>Ebenso wird das komplette User-Directory des Users NEWUSER dem neuen User<br>als Vorgabe kopiert. Damit steht den Sysop die Moeglichkeit frei, den neuen<br>Usern auch die Login-Datei vorzudefinieren (EDIT BATCH NEWUSER).<br>Der neue User kann sich sofort nach dem Antrag unter seinem Namen im System<br>einloggen.<\/li>\n\n\n\n<li>EDIT USER Der Editor, um Daten des Users zu aendern. Die Zugriffe der Bretter und<br>Filebretter koennen ueber EDIT ACCESS\/EDIT FACCESS und EDIT BOARD\/EDIT FBOARD<br>genau eingestellt werden.<br>Wird ein User ueber den Befehl EDIT USER eingetragen, so werden keine Daten<br>als Voreinstellung uebernommen. Diese muss man expliziet mit Hilfe des<br>Befehls von einem anderen User kopieren oder per Hand einstellen.<br>Ebenso wird nur das User-Directory ohne Inhalt erzeugt (bis auf das Directory<br>pmsgs). Daher ist der Eintrag von Usern ueber den Befehl EDIT USER abzuraten.<\/li>\n\n\n\n<li>MENU AMMS besitzt grundsaetzlich nur eine interaktive Befehlsoberflaeche. Aber<br>durch die Batchbefehle ist es moeglich, ein menueorientiertes System<br>als komfortable Applikation ueber diese Befehlsoberfaeche zu legen.<br>Dabei sind Menues mit Hotkeys und anderen Spielereien kein Problem.<br>AMMS liefert ein einfachen Menue standardmaessig mit.<\/li>\n\n\n\n<li>VERWALTUNG Alle Verwaltungsaufgaben koennen nur ueber Ports ausfuehrt werden.<br>Somit kann das System sowohl vollstaendig vor Ort als auch aus der<br>Ferne gewartet werden, was gerade bei groesseren Boxen sehr wichtig ist,<br>weil ein Sysop nicht mehr in der Lage ist, alle Aufgaben zu uebernehmen.<br>Die Verwaltungsbefehle sind alle sehr komfortabel, wir haben deshalb auf<br>eine zusaetzliche Verwaltung verzichtet.<\/li>\n\n\n\n<li>ZUGRIFFE AMMS besitzt 10000 Level (0-9999) und 16 Zugriffsbits (0123456789abcdef),<br>die fuer jeden Befehl und User vergeben koennen. Hat ein User den gleichen<br>oder einen hoeheren Level, so hat er Zugriff auf den entsprechenden Befehl.<br>Hat er unabhaengig vom Level ein Zugriffsbit gesetzt, den auch ein Befehl<br>besitzt, so hat der User ebenfalls Zugriff auf den Befehl. Dabei reicht<br>schon ein gesetzes Bit um Zugriff zu bekommen, auch wenn der Befehl mehrere<br>gesetzt hat.<br>Damit man nicht gleich vollen Zugriff auf die Befehl erlangt, gibt es zwei<br>Stufen, den Userbereich mit Userlevel und Userzugriffsbits und den Sysop-<br>bereich mit Sysoplevel und Sysopzugriffsbits.<br>Da Befehl noch max. 6 Optionen besitzen, kann auch noch fuer jede einzelne<br>Option ein Level und Zugriffsbits festgelegt werden.<br>Typischerweise haben User mit Level 2000 normalen Userzugriff, User ab Level<br>9000 Sysopzugriff. Das Zugriffsbit 6 ist fuer den Zugriff auf priviligierte<br>Befehle vorgesehen und darf keinem User vergeben werden.<br>Das Zugriffsbit 7 ist fuer Netzuser vorgesehen, die damit auf bestimmte<br>Skripte Zugriff erhalten. Diese Bit darf demnach auch keinem normalen User<br>vergeben werden.<\/li>\n\n\n\n<li>GROESSTER ZUGRIFF Sysops mit dem Level 9999 haben grundsaetzlich auf alles Zugriff.<br>Ihnen koennen keine Befehle oder Daten vorenthalten bleiben.<br>Brettverwalter muessen keine Sysops sein, sie brauchen nur Zugriff auf die<br>Befehle, die mit der Brettverwaltung zu tun haben. Somit kann jeder User<br>Brettverwalter werden, ohne ein Risiko fuer das System darzustellen.<\/li>\n\n\n\n<li>PORTUEBERGREIFENDE KOMMUNKTION AMMS bietet die portuebergreifende Kommunikation. Man kann einen anderen<br>User mit Hilfe des Befehls MONITOR zuschauen und Eingaben taetigen.<br>Diese Funktion bietet auch das Programm MBSTAT, wo der Sysop ohne<br>eingeloggt zu sein, einem User zuschauen kann.<br>Der Befehl FORCE erlaubt es, einen String als Eingabe auf einen anderen Port<br>zu schicken.<br>Der Befehl MESSAGE ermoeglicht es, eine Nachricht einen anderem Port auf<br>den Bildschirm zu schicken.<br>Damit sich User komfortabel unterhalten koennen, bietet das AMMS zwei<br>Chat-Systeme. Ein Fullscreenchat (FCHAT) und ein Zeilenchat (XCHAT).<br>Fuer den Zeilenchat existiert inzwischen auch ein Chatlink, der es<br>ermoeglicht, dass mehrere Mailboxen gleichzeitig den Zeilenchat benutzen<br>koennen und somit einen grossen Chatverbund bilden. Ebenso hat ein Sysop<br>ein Programm geschrieben, das die Verbindung zum IRC ermoeglicht.<\/li>\n\n\n\n<li>MESSAGE\/MAIL\/FILE-SYSTEME Das Message-, PM- und Filesystem sind fest im AMMS eingebaut.<br>Hinweise zum Message, PM- und File-System stehen weiter unten im Text.<br>Genauere Informationen stehen in den Dokumentationen @{\u201eMessage-System\u201c link amms:dok\/msg.guide\/main},<br>@{\u201eFile-System\u201c link amms:dok\/file.guide\/main}, @{\u201eNetzwerke\u201c link amms:dok\/Netzwerke.guide\/main} und @{\u201eFastnet-Format\u201c link amms:dok\/fastnet.guide\/main}.<\/li>\n\n\n\n<li>ONLINE-NACHRICHTEN AMMS bietet neben dem PM-System auch ein ONLINE-Message-System.<br>Online-Messages sind kurze Texte, die sich die User gegenseitig schicken<br>koennen. Dabei verschickt am Anfang ein User eine Online-Message mit dem<br>Befehl PMSG.<br>Befindet sich der Zieluser im System, so wird ihm die Nachricht angezeigt,<br>sobald er sich in der Befehlsebene oder im Menue aufhaelt. Er antwortet<br>sofort ohne den Befehl PMSG extra aufzurufen.<br>Befindet sich der User gerade nicht im System, so wird die Nachricht im<br>User-Directory (MBUDIR:\/PMSGS\/) gespeichert und beim naechsten<br>Login angezeigt.<\/li>\n\n\n\n<li>MESSAGE-SYSTEM Das Message-System kann max. 20000 Bretter mit jeweils max. 10000 Nachrichten<br>verwalten. Zusaetzlich wird noch fuer jeden User ein Privatfach verwaltet.<br>Fuer eine ordentliche Organisation der Bretter koennen max. 12000<br>Verzeichnisse angelegt werden. Die Namen von Brettern und Verzeichnissen<br>duerfen max. 30 Zeichen lang und identisch sein. Das Message-System verwaltet jedes Brett einzeln, dabei werden wegen einer<br>hoeheren Zugriffsgeschwindigkeit die Bretter wie folgt auf Disk abgelegt : MBMSG:\/\/ Beispiele: MBMSG:0-63\/0\/D0<br>MBMSG:64-127\/127\/MSGTAB Die Datenfiles enthalten jeweils max. 100 Nachrichten mit folgenden Aufbau : \u2026 Der Header ist dynamisch im Fastnet-Format aufgebaut, darf max. 32768 Bytes<br>lang sein und wird optional gepackt.<br>Die Nachricht ist in x Teile zerstueckelt, wobei ein Teil max. 32762 Bytes<br>lang sein darf, alle Teile stehen direkt hintereinander und werden optional<br>gepackt. Das Zerstueckeln ermoeglich das Verwalten von beliebig langen<br>Nachrichten mit einem Buffer von 32768 Bytes.<br>Die Nachrichten stehen sortiert hintereinander im Datenfile Das File MSGTAB ist ein Indexfile, das die wichtigesten Informationen jeder<br>Nachricht enthaelt. Es enthaelt auch die max. Nachrichtenanzahl und weitere<br>Informationen. Das File CRCTAB dient nur fuer den Netzverkehr, es ordnet jeder Nachricht<br>eine CRC32-SUMME zu. Die CRC32-Summe stammt von der MID und dient zur<br>Dupe-Erkennung. Damit der User nicht immer alle Bretter angezeigt bekommt, besitzt er eine<br>Brettliste, in der er die Bretter, die er lesen moechte, eintraegt.<br>Diese Brettliste wird vom Befehl NN, READ und RN benutzt, um die neusten<br>Nachrichten aus den gewuenschten Brettern anzuzeigen.<br>Ebenso wird diese Brettliste von den ZConnect- und Fastnet-Points benutzt. Alle User sind mit ihrem Eintrag sofort ein ZCONNECT-Point (inc. MAPS).<br>Das kann deshalb so realisiert werden, da fuer die User-Points kein<br>zusaetzlicher Speicher benoetigt wird. Die Nachrichten werden beim Pointen<br>online aus den Brettern exportiert und gepackt.<br>Optional kann man sich aber die Daten vorpacken lassen, das gerade fuer<br>Benutzer der Fernzone sehr interessant ist. Damit die schon gelesenen Nachrichten nicht nochmal als Neu angezeigt werden,<br>wird fuer jedes Brett die hoechste Nachrichtennummer der schon gelesenen<br>gespeichert. Dabei fuehren die Nachrichten eine fortlaufende Nummer mit sich,<br>die genau die zeitliche Reihenfolge der Speicherung der Nachricht darstellt. Weitere Informationen zum Message-System stehen im @(\u201eMessage-Guide\u201c link amms:dok\/msg.guide}.<\/li>\n\n\n\n<li>PM-SYSTEM Das PM-System entspricht einem Brett des Message-Systems, nur stehen die<br>Datenfiles im Verzeichnis \u201ePMS\/\u201c im Userverzeichnis \u201embudir:\/\u201c Der normale User sollte nur Platz fuer 50 PMs bekommen, weil sonst eine<br>sehr hohe Plattenkapazitaet notwendig ist, weil viele User ihre alten<br>Nachrichten aus Traegheit oder Unwissenheit nicht loeschen.<br>Die max. PM-Anzahl kann mit OPTIMIZE MAIL oder EDIT USER geaendert werden. Mit den Befehlen MAIL und SEND koennen PMs gelesen und versendet werden. Alle PMs, die an ALL geschickt werden, werden in das Brett :SYSTEM\/PMALL<br>gespeichert. Auf dieses Brett darf kein User LESE- oder SCHREIB-Zugriff<br>(\u2014-) haben, da sonst PMs an ALL nicht korrekt importiert werden koennten.<br>Das PM-System schaut beim Aufruf des Befehls MAIL nach, ob neue PMs an ALL<br>existieren. Wenn ja, dann werden die neuen PMs importiert. Die Abfrage, ob<br>eine PM neu oder alt ist, verlaeuft wie beim RN-Befehl ueber die hoechste<br>gelesene Nachrichtennummer. Sollte diese Nachrichtennummer beim Brett PMALL<br>fuer alle User zurueckgesetzt werden, so werden alle PMs an ALL nochmal neu<br>importiert.<br>Will ein Sysop eine PM an ALL loeschen, so muss er mit Hilfe des NN-Befehls<br>das Brett :SYSTEM\/PMALL anwaehlen und die entsprechende PM loeschen.<\/li>\n\n\n\n<li>FILE-SYSTEM Das File-System kann max. 20000 Bretter mit jeweils max. 2000 Files<br>verwalten. Es entspricht von der Verwaltung her dem Message-System, die<br>Verwaltungsbefehle unterscheiden sich bloss im Namen (FBoard statt Board).<br>Standardmaessig werden neue Bretter mit identischen AMMS-Namen in FILES:<br>angelegt, ein anderer logischer Pfad kann aber bei MAKE FBOARD angegeben<br>werden. Ein identischer AMMS-Name sieht wie folgt aus :&nbsp;<code>AMMS AMIGA-DOS<\/code>&nbsp;:FILES\/AMIGA\/VIREN -&gt; FILES:FILES\/AMIGA\/VIREN Der Befehl FILES zeigt brettweise die Files in einem sehr komfortablen<br>File-Requester an. Dabei koennen die Files mit Hilfe der Cursortasten<br>angewaehlt und viele Funktionen auf sie angewendet werden (z.B. Archiv<br>anschauen, Archiv ueberpruefen, Textfile anschauen, Bild ueber die Console<br>anschauen, File loeschen, File downloaden usw.).<br>Mit ueber 50 Funktionen und mehreren selbst definierbaren Funktionen ist<br>der Files-Befehl ein sehr maechtiges Instrument. Alle Files koennen zum Download markiert werden, wobei die Markierungen<br>nicht beim Verlassen des Systems verloren gehen. Sie werden im User-Directory<br>unter dem Namen \u201eDOWNTAB.DAT\u201c abgespeichert. Der Batchdownload ist wie der<br>Batchupload brettweise oder brettuebergreifend moeglich. Damit der User Filebretter selektieren kann, besitzt er wie beim Messagesystem<br>eine Filebrettliste. In diese Liste traegt der User alle Bretter ein, die<br>er angezeigt bekommen moechte.<br>Mit dem Befehl FN (FILES\/NEW) werden nur die neuen Files der Bretter aus der<br>Filebrettliste angezeigt. Mit dem Befehl FILES werden alle Files der Bretter<br>aus der Filebrettliste angezeigt. Damit die schon angezeigten Files nicht nochmal als neue Files angezeigt<br>werden, wird fuer jedes Brett die hoechste Filenummer der schon angezeigten<br>Files gespeichert. Dabei fuehren die Files eine fortlaufende Nummer mit sich,<br>die genau die zeitliche Reihenfolge der Importierung der Files in das Brett<br>angibt. Weitere Informationen zum File-System stehen im @(\u201eFile-Guide\u201c link amms:dok\/file.guide}<br>und im Helpfile des Befehls FILES (HELP FILES).<\/li>\n\n\n\n<li>FILE-PM-SYSTEM Das File-PM-System basiert auf dem Filesystem.<br>Dabei wird die Moeglichkeit des Versendens privater Files in einem Brett<br>genutzt. Das Filebrett :SYSTEM\/PRIVAT wird zum Privatfilebrett ernannt.<br>Wird ein Privatfile gesendet, so muss mind. ein Zieluser angegeben werden.<br>Nur die Sysops, der Sender und die Zieluser haben Download- und<br>Loesch-Zugriff auf das File. Fuer die anderen User existiert das File nicht. Alle User, die Privatfiles versenden duerfen, muessen Upload-, Download- und<br>Loeschzugriff (-UDE) auf das Filebrett :FILES\/PRIVAT\/PRIVAT haben. Der Batchbefehl FMAIL schaut nach, ob ein Privatfile vorliegt und geht<br>gegebenenfalls in den FILES-Befehl (entspricht vergleichbar dem MAIL).<br>Mit Hilfe des SMAIL-Befehls kommt man immer in das Privatfilebrett und<br>kann Privatfiles uploaden (entspricht vergleichbar dem SEND).<br>Die User koennen das Brett auch in ihre Filebrettliste aufnehmen oder direkt<br>anwaehlen.<\/li>\n\n\n\n<li>DISK TOOL Sollte die Filebrettanzahl nicht reichen oder CDs eingebunden werden, so<br>kann auf den Befehl DISK TOOL zurueckgegriffen werden.<br>Er ist aehnlich dem Befehl Files aufgebaut und ist fuer die Einbindung<br>von CDs sehr geeignet.<br>Genauere Informationen stehen im Hilfstext zum Befehl DISK TOOL<br>(AMMS&gt; help disk tool).<\/li>\n\n\n\n<li>VERWALTUNG DER FILE- BZW. MESSAGEBRETTER Die Verwaltung der File- und Msgbretter ist nach dem gleichen Prinzip<br>aufgebaut: Die Zugriffe S=Sysop, R=Read, W=Write und D=eigene Message loeschen oder<br>aendern bzw. S=Sysop, D=Download, U=Upload und E=eigenes File loeschen oder<br>Files anschauen werden fuer jedes Brett fuer jeden einzelnen User bestimmt.<br>Dafuer existeren die Befehle EDIT BOARD bzw. EDIT FBOARD, womit alle Zugriffe<br>der User auf ein Brett gesetzt werden und EDIT ACCESS bzw. EDIT FACCESS,<br>womit alle Zugriffe eines Users auf alle Bretter gesetzt werden. Zusaetzlich zu der Vergabe von Rechten gibt es noch ein Brettsysop, der alle<br>Rechte auf sein Brett besitzt. Dieser wird beim Erzeugen des Bretts<br>(MAKE BOARD bzw. MAKE FBOARD) angegeben und kann durch die Befehle INFO BOARD<br>und INFO FBOARD angezeigt werden. Er ist der eigentliche Verwalter des Bretts<br>und sollte fuer den reibungslosen Betrieb verantwortlich sein.<br>Neben dem Brettsysop koennen noch andere User den Sysop-Zugriff bekommen.<br>Diese User haben fast die gleichen Moeglichkeiten wie der Brettsysop bei<br>der Verwaltung des Bretts.<\/li>\n\n\n\n<li>AUTOMATISCHES EINTRAGEN NEUER USER UND DEREN ZUGRIFFE Wenn sich ein neuer User mit Hilfe des APPLICATION-Befehls eintraegt, so<br>werden alle Brettzugriffe und alle anderen Userdaten, die Zugriffe bestimmen,<br>vom Systemuser NEWUSER als Vorgabe kopiert. Somit ist der neue User mit<br>den Zugriffen des User NEWUSER im System eingetragen.<br>Ebenso bekommt er das komplette User-Directory des Users NEWUSER kopiert.<br>Er kann sich sofort nach dem Antrag unter seinem Usernamen einloggen.<br>Der Eintragsvorgang wird im Textfile MBDAT:ANTRAEGE.DAT mitprotokolliert<br>und kann ueber den Befehl SHOW APPLICATIONS angeschaut werden.<br>Ist die maximale Useranzahl im System erreicht, so kann sich kein neuer User<br>eintragen.<\/li>\n\n\n\n<li>VEREINFACHTES VERWALTEN VON ZUGRIFFEN UEBER SPEZIELLE SYSTEMUSER Wie schon beim Message-System erwaehnt, kann fuer jeden User der Zugriffs-<br>modus in jedem Brett einzeln bestimmt werden. Diese Verwaltung laesst alle<br>Moeglichkeiten der Zugriffsvergabe zu, ist aber bei Levelorientieren<br>Zugriffsvergaben sehr arbeitsintensiv, wenn der Sysop fuer jeden User<br>einzeln die Zugriffe setzen muss.<br>Deshalb kann diese Art von Zugriffsvergabe wesenlich vereinfacht werden,<br>indem man Systemuser einrichtet, die die entsprechenden Zugriffe fuer einen<br>Level beinhalten. Soll nun ein User einen hoeheren Level und damit auch mehr<br>Zugriffe bekommen, so geht man in den Befehl EDIT USER und waehlt den User an.<br>In der obersten Zeile, wo man zwischen ENDE und SPEICHERN UND ENDE waehlen<br>kann, gibt es auch noch die Moeglichkeit EINSTELLUNGEN VON ANDEREM USER HOLEN.<br>Wenn man diesen Punkt anwaehlt und Return drueckt, muss ein Username angegeben<br>werden. Dieser Username muss nun der Systemuser sein, der die entsprechenden<br>Zugriffe fuer den User enthaelt. Nun werden alle Brettzugriffe und Zugriffe vom<br>Systemuser zum User kopiert, und wenn man nun die Userdaten vom User speichert,<br>hat der User nun den Zugriff, die der Sysop dem Level zugeordnet hat.<br>Ein Systemuser ist ein normaler User mit dem Schutz-Flag y (sYstemuser).<br>Die Flags fuer Protokoll, Status und Login sperren und Systemuser werden<br>beim Kopiervorgang nicht mitkopiert.<\/li>\n\n\n\n<li>VERWALTEN DER ZUGRIFFE DER BEFEHLE Befehle sind die Schnittstelle zwischen User und Betriebsystem des AMMS.<br>Da man fast alles mit den Befehlen des AMMS tun kann, darf nicht jeder User<br>auf alle Befehle Zugriff haben. Dazu existiert eine etwas komplizierte,<br>aber sehr maechtige Befehlsverwaltung. Alle User besitzen einen Level von 0 \u2013 9999 und 16 Zugriffsbits.<br>Der Level dient der eigentlichen Zugriffsvergabe, aber ueber die 16 Zugriffs-<br>bits koennen User zeitweise Rechte auf hoeher priviligierte Befehle bekommen<br>ohne den entsprechenden Mindestlevel zu besitzen. Befehle haben folgende Level zur Zugriffsvergabe zur Verfuegung : Userlevel = Mindestlevel, damit User Zugriff auf Befehl bekommt<br>Sysoplevel = Mindestlevel, damit User Sysopzugriff auf Befehl bekommt<br>Batchlevel = Der User bekommt innerhalb eines Batchbefehls diesen Level<br>zugeordnet, wenn sein eigener Level kleiner ist. Hiermit<br>kann einem User innerhalb eines Batchbefehls vorruebergehend<br>ein hoeherer Level gegeben werden, damit er definierten<br>Zugriff auf priviligierte Befehle bekommt.<br>Beispiel :<br>Der Befehl INFO SYSTEM benoetigt zur Anzeige des Platten-<br>speichers den DOS-Befehl INFO. Dieser ist aber nur ueber den<br>Befehl EXTERN zu erreichen, der ueber einen Handler voll-<br>staendigen Amiga-Dos-Zugriff bietet. Innerhalb des Batch-<br>befehls kann nun dem User definierten Zugriff auf solch<br>einen Befehl gegeben werden. Befehle haben folgende Zugriffsbitreihen zur Verfuegung : Useracc= Wenn der User mindestens ein Zugriffsbit besitzt, das in dieser<br>Bitreihe gesetzt ist, so hat er Zugriff auf den Befehl, auch wenn<br>er einen zu niedrigen Level besitzt. Sysopacc= Wenn der User mindestens ein Zugriffsbit besitzt, das in dieser<br>Bitreihe gesetzt ist, so hat er Sysopzugriff auf den Befehl, auch<br>wenn er einen zu niedrigen Level besitzt. Batchacc= Der User bekommt innerhalb eines Batchbefehls die Zugriffbits<br>zugeordnet. Dabei behaelt er alle seine schon vorhandenen Zugriffs-<br>bits und kann somit nur mehr Bits erhalten. Wie beim Batchlevel hat<br>es den Sinn, einem User kurzzeitig mehr Zugriffsrechte zu geben als<br>er eigentlich besitzt.<br>Beispiel:<br>Im Menu muessen staendig Texte von Disk geladen werden. Diese Texte<br>koennen aber nur durch hoeher priviligierte Befehle oder Befehls-<br>funktionen geladen werden, weil die Angabe eines Filenamens noetig<br>ist. Damit der User dennoch definierten Zugriff darauf bekommt,<br>wird ein Bit (in den vorgegebenen Menues Bit 6) gesetzt, das der<br>User normalerweise nicht besitzt. Dieses Bit ist ebenfalls bei den<br>entsprechenden Befehlen bzw. Befehlsfunktionen im Useracc gesetzt.<br>Somit hat der User innerhalb des Menues auf Befehle Zugriff, die<br>er normalerweise nicht benutzen kann. Durch ein geschicktes Spiel aus Level und Zugriffbits koennen sehr einfach<br>zusaetzliche Befehle erstellt und ein komplexes Menuesystem aufgebaut werden.<\/li>\n\n\n\n<li>BEFEHLSAUFRUFE Es gibt grundsaetzlich zwei Arten von Befehlen. Befehle mit einem Befehlswort<br>(z.B. Dir und CD) und Befehle mit zwei Befehlsworten (z.B. Show Command und<br>Show User), wobei die Befehlsworte mit mindestens einem Space getrennt sein<br>muessen. Alle Befehlsnamen koennen abgekuerzt werden. Die Abkuerzungen<br>bestimmt derjenige, der ein Befehl mit Hilfe des Befehls EDIT COMMAND\/ADD<br>eintraegt. Der User muss mindestens soviele Buchstaben eingeben, wie der<br>Befehlsname am Anfang Grossbuchstaben besitzt. Dies gilt fuer jedes Befehls-<br>wort. Damit nicht versehentlich Befehle eingetragen werden, die die gleiche<br>Abkuerzung besitzen, wird beim Eintragen die Abkuerzung auf Eindeutigkeit im<br>System ueberprueft. Damit ein Befehl mehrere Aufgaben uebernehmen kann, gibt es Optionen.<br>Diese Optionen muessen direkt hinter dem letzten Befehlswort stehen und<br>beginnen immer mit einem Slash (\/). Die Optionen werden ohne Slash im<br>Befehl EDIT COMMAND eingetragen, und ihnen ist ebenfalls ein Zugriffslevel<br>und eine Zugriffsbitreihe zugeordnet, so dass der Zugriff auf Optionen<br>genau definiert werden kann.<br>Auch Optionen koennen nach dem gleichen Prinzip, wie bei den Befehlsworten,<br>abgekuerzt werden. Die maximale Optionsanzahl ist auf 6 beschraenkt.<br>Batchbefehle koennen auch Optionen auswerten, in den Variablen O1 bis O6 bzw.<br>OS fuer Sysopzugiff steht entweder ein \u201eT\u201c fuer Option gesetzt oder ein \u201eF\u201c<br>fuer Option nicht gesetzt. Diese Variablen koennen in den Batchbefehlen unter<br>anderem mit Hilfe des IF-Befehls ausgewertet werden.<br>Damit ein Befehl von alleine eine Option benutzt, gibt es fuer jede Option<br>ein Flag, das definiert, ob die Option beim Start an oder aus ist.<br>Die Benutzung einer Option bewirkt ein Invertieren dieses akt. Status an\/aus. Zu allen Befehlen steht ein Hilfstext zur Verfuegung, der ihre Funktion<br>und die Funktionen der Optionen erklaert (HELP ).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMMS steht f\u00fcr Amiga Multiuser Mailbox System. 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